• Beitrag veröffentlicht:7. September 2021
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Wir / das Ensemble p&s spielen Müller und spielen nicht Müller. 

In QUARTETT.MÜLLER (MIT NACHSPIEL) bewegen sich vier Spieler:innen zwischen Geschlechteridentitäten, zwischen Alter und Begehren, Lust und Zerstörung, Spiel und Existenz. 
Was kann einem Menschen verlorengehen? Wie kommt der Geist mit dem Verfall des Körpers klar? 

In einem Boxring stehen sich zwei Figuren gegenüber, in Bereitschaftshaltung auf den entscheidenden k.O. Schlag. „Jeder Schlag eine Liebkosung, jeder Biss ein Denkmal.“ Hemmungslos und trostlos-amüsiert wird die Sprache zur verletzenden Waffe.
Dabei trifft eine feingliedrige, mehrstimmige Marquise de Merteuil auf bellende Valmonts. 

Wir suchen das Wilde im Domestizierten, und stolpern dabei “über den Hund, der untertänig knurrt.” Wir setzen Müllers Material in eine neue Kulisse und geben auch Inge Müller Platz in diesem Abend.


Mit Texten von Inge Müller. Daß ich nicht ersticke am Leisesein. Gesammelte Texte. Hrsg. von Sonja Hilzinger. © Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Berlin 2002, 2008

Stückvorlage: Heiner Müller „Quartett“ bei henschel SCHAUSPIEL, Theaterverlag Berlin GmbH

Quartett wird unterstützt durch eine Förderung der Stadt Halle und eine Kooperation mit dem WUK Theater Quartier

REGIE Tom Wolter

MIT Ada Bilja, Lena Mühl, Nicole Tröger, Tom Wolter

ASSISTENZ Sylvia Eck

MUSIK Tomy Suil

BEWEGUNG Ellen Brix

KOSTÜM Sabine von Oettingen

PRODUKTIONSLEITUNG Melina Gerstemann

FOTO Nikita Skopincev

URAUFFÜHRUNG 16.10.2021